Gedenkmünzen Eine Gedenkmünze ist eine speziell geprägte Münze, die durch ihr Motiv oder ihren Schriftzug an ein denkwürdiges Ereignis oder an eine bedeutende Persönlichkeit erinnert. Gedenkmünzen sind meistens aus einem Edelmetall wie Gold oder Silber. Gedenkmünzen wurden früher von Herrschern in Auftrag gegeben, sie waren der Familie oder staatspolitischen Ereignissen gewidmet. So gibt es viele Gedenkmünzen über Hochzeiten, Geburten oder Todesfälle im Herrscherhaus. Gedenkmünzen hatten damals immer auch eine Propagandafunktion. Heutzutage werden Gedenkmünzen überwiegend nur noch für Sammler geprägt. Gedenkmünzen sind per Definition gültige Zahlungsmittel, doch ihre Umlaufsfähigkeit ist anders als bei den Kursmünzen. Gedenkmünzen werden sehr selten als Zahlungsmittel eingesetzt, da ihr Nennwert oft unpraktisch ist und sie nicht bei allen Völkern bekannt sind. Es gibt allerdings auch moderne Formen der Gedenkmünzen, wie zum Beispiel die „Zwei-Euro-Gedenkmünze“ . Sie ist ein offiziell und überall anerkanntes Zahlungsmittel, auf dessen Rückseite ein unterschiedliches Motiv geprägt ist. Diese Gedenkmünze ist seit 2006 im Umlauf und praxistauglich. Anfertigungen, die ähnliche Funktionen besitzen wie die Gedenkmünze, jedoch dabei keinen Geldwert haben, bezeichnet man als Medaillen. Sie kommen zum Beispiel bei den Olympischen Spielen bei der Siegerehrung zum Einsatz. |